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Das Schweizer Vorsorgesystem ist eines der besten der Welt. Die berufliche Vorsorge ist seit ihrer Einfüh‐ rung im Jahr 1985 fester Bestandteil der bewährten Schweizer Altersvorsorge. Damit das auch in Zukunft so bleibt, stehen die Pensionskassen vor einer grossen Herausforderung und passen die Umwandlungssätze den veränderten Rahmenbedingungen an. Anhaltend tiefe Renditeaussichten sowie die stetig steigende Lebenserwartung führen dazu, dass die beruf‐ liche Vorsorge der Schweiz zunehmend in eine finanzielle Schieflage gerät und die Nachhaltigkeit gefährdet wird. Jährlich führt der gesetzliche Umwandlungssatz von 6.8% schweizweit zu einem Finanzierungsbedarf in Milliardenhöhe. Dies fordert die Verantwortung der einzelnen Pensionskassen, welche den nötigen Schritt zur

Arbeitnehmende, die wenige Jahre vor dem Rentenalter den Job verlieren, mussten bislang häufig aus der Pensionskasse austreten und erlitten dadurch Einbussen beim Vorsorgeschutz. Seit dem 1. Januar 2021 hat sich diese Rechtslage verbessert. Neu sind die Pensionskassen verpflichtet, allen Versicherten ab 58 Jahren bis zum Erreichen des ordentlichen BVG-Rücktrittsalters eine Weiterversicherung im bisherigen Umfang anzubieten. Gemäss Gesetzeswortlaut gilt das dann, wenn das Arbeitsverhältnis von Arbeitgebenden aufgelöst wird (Art. 47a Abs. 1 BVG). Diese Regelung erfasst das Obligatorium ebenso wie die weitergehende berufliche Vorsorge. Das Covid-19-Gesetz erstreckt diese Regelung zudem in zeitlicher Hinsicht. So profitieren auch jene Versicherte davon, deren Arbeitsverhältnis vor

In der Volksabstimmung vom 27. September 2020 wurde die Vorlage für einen bezahlten Vaterschaftsur- laub mit 60,3 Prozent Ja-Stimmen angenommen. Damit könne Väter innerhalb von sechs Monaten ab Ge- burt eines Kindes zwei Wochen bezahlten Urlaub beziehen. Finanziert wird der Urlaub - wie die Mutter- schaftsentschädigung - über die Erwerbsersatzordnung (EO). Zwei Wochen Vaterschaftsurlaub Mit der Annahme der Vorlage erhalten alle erwerbstätigen Väter das Recht auf einen zweiwöchigen Vater- schaftsurlaub, also auf zehn freie Arbeitstage. Sie können diesen Urlaub innerhalb von sechs Monaten nach Geburt des Kindes beziehen, am Stück oder verteilt auf einzelne Tage. Den Arbeitgebern ist es verboten, im Gegenzug

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